Yoko Ono zeigt im Museum der bildenden Künste Leipzig eine große Werkshow mit dem Titel „peace is power“. Ihre Arbeit ist sehr vielseitig, Performances und Objekte sowie Installationen der vergangenen Jahre sind zu sehen.

Ein Teil dieser Ausstellung ist das „water event„.Deutsche Künstler waren im Vorfeld der Ausstellung aufgerufen sich für dieses Projekt mit einem Objekt zu bewerben, das zum einen Teil vom Künstler entwickelt werden sollte und zum anderen Teil durch Yoko Onos Zugabe von Wasser vollendet wird. Da mein Thema das Meer ist, habe ich ein Objekt zur Klimaveränderung entwickelt und wurde mit meinem Konzept angenommen. In einem Glaskubus sieht man ein paar Figuren auf einer Eisscholle (aus Styropor) sitzen. Yoko Ono gibt das Wasser hinzu und sie sitzen dort immer noch. Der Titel ist „what should we have done“. Die Erkenntnisse aus der Meeres- und Klimaforschung sind schon lange bekannt. Wie lange dauert es bis die Forschung in der Politik und bei den Menschen ankommt? Wir könnten es besser wissen und handeln, aber die Mehrheit bleibt einfach sitzen… Das Konzept ist nun in Leipzig im Museum der bildenden Künste ausgestellt. Die Vernissage am 4.April war so gut besucht, dass man schon Platzangst bekommen konnte. Die Ausstellung läuft noch bis zum 7.7.19.

Anmerkung: Das Konzept ist in Leipzig ausgestellt, das Objekt wird aber in Kiel zur Ausstellung „into the ocean“ im Bunker-D gezeigt !!! (11.April – 8.Mai)

Dieser Artikel beschreibt noch einmal die Aufgabe.