Projekte 2017-08-23T12:06:45+00:00

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Meteor 2015

Geht dem Ozean die Luft aus? Eine Reise zwischen Wissenschaft und Kunst.

Im Rahmen des DFG Sonderforschungsbereichs 754 „Klima-Biogeochemische Wechselwirkungen im Tropischen Ozean“ fuhr Anja Witt mit Wissenschaftlern des GEOMAR Kiel im Mai 2015 mit dem Forschungsschiff „Meteor“ auf Expedition über den Atlantik. Als Künstlerin und ehemalige Ozeanographin arbeitete sie an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft. “ Es war spannend, denn Künstler und Wissenschaftler denken anders, brauchen aber beide den Blick über den eigenen Tellerrand. Wie sollen wir die Probleme der Zukunft angehen, wenn wir nicht global denken, vernetzt und auch interdisziplinär auf allen Wellenlängen?“ Fragte die Künstlerin. In Form von Fotos, Skizzen und Gesprächen sammelte Anja Witt Eindrücke , hörte Vorträge, arbeitete im Messteam und schrieb einen Blog.

Die Expedition:startete in Guadeloupe und endete auf den Cap Verden. Forschungsschwerpunkt der Expedition war die Sauerstoffminimumzone, die Bereiche im Ozean bezeichnet, in denen der Sauerstoff knapp wird.

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Unter anderem wurde die Verteilung eines Spurenstoffes beobachtet, um daraus Rückschlüsse auf die Zirkulation und mögliche Belüftung dieser Zonen zu ziehen. An vielen Stationen wurde die Hydrographie bis zum Meeresboden erfasst und Wasserproben genommen, die auch im Hinblick auf die Stoffkreisläufe und die Biologie untersucht wurden. Ein durch die Meere kreuzender Tauchroboter wurde eingeholt (Gleiter) und selbständig messende Tauchzylinder (ARGO Floats) ausgesetzt.

Im Atelier entstanden danach Werke, die im Frühjahr 2016 in der Ausstellung „beyond the sea“ in der Galerie Reinhardt & Partner zu sehen waren.